Die Glocken läuten das Ostern ein
In allen Enden und Landen
und fromme Herzen jubeln darein!
Der Lenz ist wieder entstanden.
Es atmet der Wald, die Erde treibt
und kleidet sich lachend mit Moose
und aus den schönen Augen reibt
den Schlaf sich erwachend die Rose.
Das schaffende Licht, es flammt und kreist
und sprengt die fesselnde Hülle
und über den Wassern schwebt der Geist
unendliche Liebesfülle.
Adolf Böttger, 1815-1870
Ihre Vorschläge:
Sie kennen noch andere Ostergedichte, die hier noch fehlen? Vielleicht haben Sie auch ein eigenes Gedicht zu Ostern geschrieben und möchten es anderen Besuchern gerne vorstellen?
Dann schicken Sie uns Ihre Vorschläge an unsere Email, wir freuen uns auf Ihre Post.